Donnerstag, 1. August 2019 – Povoa da Varzim

 

Nach dem Z’Morge nochmals für eine Café com Leitte ins ……, nochmals etwas vom super Wifi profitieren. Dann noch den Rest für die nächsten paar Tage einkaufen. Diesmal stehen wir an der anderen Kasse an. Diesmal ist das aber die Cash only Kasse, was uns die Kassierin mit einem Süss-sauren Lächeln zu verstehen gibt. Was haben die hier für ein System, grade/ungrade Tage, Männlein oder Weiblein, oder was? Nach einigem hin und her, wird der CC-Leser rüber gereicht. Oh my……

 

Von der nahen Kirche klingt das Glockenspiel herüber, es erinnert uns doch direkt ans Tessin….

 

Zur Erst August Feier probieren wir uns an einer portugiesischen Spezialität, an einer Francesinha – einer kleinen Französin. Basis ist eine Scheibe Brot, die mit Speck, Chorizo und einem Steak belegt ist. Darauf folgt ein Spiegelei, das wiederum mit einer Scheibe Brot bedeckt wird. Das Ganze wird mit Käse überbacken. Alles zusammen wird in einer Rotweinwein, Bier und Senfsauce im Ofen überbacken. Wir entscheiden uns zum Glück für die einstöckige Version, es gibt auch noch eine zweistöckige, sprich doppelte Variante ….. Das Ganze ist offensichtlich zur Verpflegung von hungrigen Fischern gedacht, die bereits Tage nichts mehr Richtiges zwischen die Zähne bekommen haben.
Es schmeckt sehr gut, für die nächsten 36 Stunden werden wir garantiert keinen Hunger leiden.

Tage einkaufen. Diesmal stehen wir an der anderen Kasse an. Diesmal ist das aber die Cash only Kasse, was uns die Kassierin mit einem Süss-sauren Lächeln zu verstehen gibt. Was haben die hier für ein System, grade/ungrade Tage, Männlein oder Weiblein, oder was? Nach einigem hin und her, wird der CC-Leser rüber gereicht. Oh my……

 

Von der nahen Kirche klingt das Glockenspiel herüber, es erinnert uns doch direkt ans Tessin….

 

Zur Erst August Feier probieren wir uns an einer portugiesischen Spezialität, an einer Francesinha – einer kleinen Französin. Basis ist eine Scheibe Brot, die mit Speck, Chorizo und einem Steak belegt ist. Darauf folgt ein Spiegelei, das wiederum mit einer Scheibe Brot bedeckt wird. Das Ganze wird mit Käse überbacken. Alles zusammen wird in einer Rotweinwein, Bier und Senfsauce im Ofen überbacken. Wir entscheiden uns zum Glück für die einstöckige Version, es gibt auch noch eine zweistöckige, sprich doppelte Variante ….. Das Ganze ist offensichtlich zur Verpflegung von hungrigen Fischern gedacht, die bereits Tage nichts mehr Richtiges zwischen die Zähne bekommen haben.
Es schmeckt sehr gut, für die nächsten 36 Stunden werden wir garantiert keinen Hunger leiden.

 

Freitag, 2. August 2019 – Povoa da Varzim nach Sanxenxo (SP)

Es ist neblig und trübe hier, eher Schottland als Portugal. Trotzdem soll es heute weitergehen. Der Nebel begleitet uns bis in den Nachmittag. Wir tasten uns unter Motor und Radar Richtung Norden. Um 16.00 sehen wir endlich mal wieder Sonne und Küste, aber bereits zwei Stunden später vor dem Cabo Silleiro werden wir wieder in Watte gepackt, allerdings nicht so dicht wie am Morgen.
Wir queren die Ria von Vigo und kurz nach 23.00 machen wir an der Tankstelle von Sanxenxo fest.

Samstag, 3.August 2019 - von Sanxenxo nach A Coruña
Am Morgen kommt ein schlecht gelaunter Marinero vorbei und knurrt etwas von «abierto las Diez» zwischen den Zähnen hervor. Ah, er meint offensichtlich die Öffnungszeit der Tankstelle. Dann schlurft er wieder von dannen, kein «Buenos Dias», kein «sucht ihr einen Platz», sehr freundlich und sehr einladend. Offensichtlich haben sie kein Interesse an weiteren Gästen, die Marina macht einen recht vollen Eindruck.
Nach dem Auftanken um Punkt Zehn machen wir uns wieder auf den Weg in Richtung Cabo Fistera, welches wir um 16.00 Uhr in ruhigen Bedingungen runden. Auf dem Weg dorthin begegnen wir vielen Delfinfamilien, die teils beim Fischen sind, teils am Spielen, einige besuchen unsere Bugwelle um eine Weile sich darin zu tummeln.

 

Sonntag, 4. August 2019 Coruña

 

Von weitem können wir schon das Leuchtfeuer Torre de Hercules von Coruña ausmachen. Die Sicht ist sehr gut, die Umgebung wird durch das von den tiefhängenden Wolken reflektierte Licht von Coruña sehr gut ausgeleuchtet.
Wir finden mit den beiden Richtfeuern die optimale Einsteuerung für den Hafen und um 04.45 machen wir an der Tankstelle von Coruña fest. Der Securitas teilt uns mit, das Office sei um 08.00 geöffnet, wo wir uns dann bitte sofort anmelden sollen.
Um 08.00 stehe ich vor dem Office, keine Menschenseele hier, ein Marinero kommt nach einer Weile und teilt mir mit, das Office sei um Neun offen. Ok, die Stunde hätten wir auch noch länger schlafen können. Immerhin haben sie eine Einsicht mit uns und nach einer halben Stunde können wir auftanken und bekommen unseren Platz zugewiesen.
Wir sind zwar noch recht müde, allzu viel haben wir die vergangene Nacht nicht geschlafen. Dennoch mögen wir jetzt nicht noch mal in die Koje kriechen. Wir machen uns auf in die Stadt, um ein Restaurant mit Desayuno zu finden. Viel hat noch nicht geöffnet um die Zeit (Zehn Uhr….), aber im Veracruz finden wir ein vertrautes Lokal, in dem es uns beim letzten Besuch hier schon gut gefallen hat. Ein Iberico Especial mit Zumo de Naranja, Café con Leche und einem Pan con Marmelada di Tomate y Jamon Iberico schmecken uns sehr gut. Mit einem zweiten Café für sagenhafte EU 10.20! Dazu noch ein bestens funktionierendes WiFi! Die Seglerwelt stimmt bestens!
Wieder zurück auf der Santjana geht es ans Putzen, Abfall entsorgen, Deck schrubben und abspritzen, Kabine und Koje samt Head (Bord Klo)
Dann geht es wieder einmal unter die Dusche, eine Wohltat nach drei Tagen …..

Nach zwei Stunden sind wir dann genügend geschlaucht, wir stossen im Cockpit auf die Ankunft an, dann machen wir uns ans Kochen. Es gibt Geflügelrouladen mit Reis, Nein, doch nicht, die Gasflasche gibt grad den Geist auf! Der Laden ist geschlossen, also bleibt heute die Küche kalt.

Montag, 5.August 2019 - A Coruña
Es wird kühler in der Nacht, wir machen uns auf die Suche nach Pyjamas, quer durch Coruña. Wir werden zwar nicht fündig, aber sehen doch einiges von der Stadt. Auf dem Rückweg können wir noch ein paar Dinge einkaufen, die wir dann eine Stunde zurück entlang des Hafens tragen.
Es gibt sogar eine neue Gasflasche im lokalen Mini Market vor der Marina. Ein warmes Nachtessen ist garantiert.
Heute geniessen wir die besagten Geflügelrouladen mit Reis.

 

Dienstag, 6. August 2019 – A Coruña

 

Nach dem z’Morge mache ich mich hinter das Problem mit unserem grossen Tank. Jedes Mal, wenn wir auf den grossen Tank schalten, kommt der Motor nach einiger Zeit ins Stottern. Zuerst habe ich die Tankentlüftung in Verdacht. Der Verdacht erweist sich jedoch als unbegründet. Dafür muss ich jetzt den Entlüftungsschlauch provisorisch wieder anschliessen, keine Ahnung wie die Monteure seinerzeit einen Schlauch mit 15 mm Innendurchmesser über einen Stutzen mit 21 mm Aussendurchmesser geschoben haben …..
Mittlerweile habe ich herausgefunden, dass offensichtlich kein Diesel aus dem gossen Tank fliessen kann. Entweder der Treibstoffhahn oder die Zuleitung blockiert…. Jetzt brauche ich irgendetwas, um die Leitung durchstossen zu können, wie ein Kupferdraht oder ähnliches. Im örtlichen Chinashop werde ich schlussendlich fündig, ein Sondier Draht, um Leitungen einzuziehen sollte eigentlich den gewünschten Erfolg bringen. Die Sucherei hat Durst gemacht…. Wir löschen ihn bei einem Shandy in der Altstadt.

 

Die Sucherei hat Durst gemacht…. Wir löschen ihn bei einem Shandy in der Altstadt.

 

Das restliche Geflügel von gestern verwenden wir heute Abend für eine Gemüsepfanne mit Geflügel, was auch sehr gut schmeckt.

Gerade als wir mit dem Nachtessen beginnen wollen, zieht wieder einer der Ponton- Pisser auf dem Nachbarsteg blank und will sich erleichtern. Mit einigen lauten Schweizerdeutschen Zurufen packt dieser daraufhin wieder ein und trollt sich von dannen. Die Pissnelke soll sich gefälligst woanders erleichtern, auch hier gibt es schlussendlich entsprechende Einrichtungen.

 

Mittwoch, 7. August 2019 – A Coruña

 

Wieder einmal ist es trübe um uns herum, der Himmel ist grau, es sieht eher regnerisch aus. Immerhin ist es angenehm warm. Wir machen uns wieder einmal zum Vracruz auf, auf ein Desayuno Iberico Especial.

Als wir mit Frühstück und Internet fertig sind und vor’s Lokal treten, regnet es natürlich Bindfäden. Zum Glück haben wir noch einen näheren Supermercado gefunden, so dass wir nicht ganz so nass werden. Gnädiger Weise hört der Regen dann auf dem Heimweg ganz auf.

 

Donnerstag, 8. August 2019 – A Coruña

 

Heute nehme ich mir nochmal das Problem mit unserem grossen Dieseltank vor. Ich prüfe die Tankbelüftung nochmal, scheint alles in Ordnung. Dann kappe ich wohl oder übel die Zuleitung vom Tank zum Motor kurz hinter dem Auslass-Ventil. Als ich dann etwas mit einem Draht in der Zuleitung «herum gussle» kommt eine Menge Dreck heraus. Ich lasse noch etwa einen halben Liter Diesel aus der Zuleitung fliessen, dann schliesse ich die Zuleitung wieder an. Motor starten, warten, 10 Minuten, 20 - 30 Minuten, etwas mehr Gas geben. Der Motor brummt zufrieden vor sich her, nach einer Stunde störungsfreiem Testlauf stelle ich den Motor wieder ab und gönne mir zur Feier ein grosses Bier mit meiner Co-Skipperin.

 

Freitag, 9. August 2019 – A Coruña

Heute ist es windig, die Boote schaukeln recht im Schwel, der von draussen hereingedrückt wird. Kurz darauf kommt auch noch Regen auf. Wir schaffen es aber trotzdem noch in einer Regenpause für einen kurzen Spaziergang mit Kaffee-/WiFi- Stopp im Veracruz.

 

Samstag, 10. August 2019 – A Coruña

Nach dem z’Morge an Bord machen wir uns zu einem längeren Marsch in Richtung Leuchtturm «Torre de Hercules» auf. Auf dem Landvorsprung gegenüber vom Leuchtturm finden wir eine Reihe von Skulpturen, die offensichtlich mit der nahegelegenen Kunstschule in Zusammenhang stehen. Unter anderem Skulpturen vom Hercules im Boot der Argonauten, diverse Menhire, ein riesiges, rostiges Horn und anderes mehr. Zusammen mit dem genialen Blick auf die Klippen und das Meer eine gelungene Szenerie.
Während dem wir auf dem Rund gang wenige Leute antreffen, massieren sich die Sehenslustigen umso mehr, je näher wir zum Torre de Hercules kommen. Wir verzichten daher auf das Anstehen vor der Kasse für die Liftfahrt zur Spitze des Turms.
Wir kommen vorbei am Aquarium, dann geht es weiter in Richtung Strand, ehe wir wieder in die Altstadt eintauchen.
Nach der ganzen Lauferei finden wir dann doch noch einen schönen Platz in einer der vielen Bodegas in der Altstadt von A Coruña. Eigentlich wollten wir nur etwas trinken, aber die Tapas sehen doch zu verlockend aus.

 

Sonntag, 11.August 2019 – A Coruña

Heute ist es kühl und immer noch regnerisch, eher unfreundlich. Wir verbringen den Tag mit Lesen und einigen Folgen aus NCIS und Stargate…

 

Montag, 12. August 2019 von A Coruña nach Gijon

Ein letztes Desayuno Iberico Especial im Veracruz, dann einkaufen im Mercadonia, zahlen in der Marina. Um elf Uhr werfen wir die Festmacher los und verlassen die Marina von A Coruña. Durch Ria de Coruña geht es Richtung Norden zum Cabo Prior. Was uns besonders auffällt, die Landschaft ist sehr grün. Überall sehen wir Wälder, Wiesen und Felder, ganz zum Gegensatz wo die Vegetation eher karg war und die gelben und braunen Farbtöne überwogen.
Es steht noch recht Dünung von den vergangenen Tagen, ich kämpfe etwas mit dem Korkenziehereffekt. Hunger habe ich zurzeit weniger. Nachdem wir den Punt Estaca de Bares passieren beruhigt sich dann die ganze Schaukelei zu einem erträglicheren Mass. Wir fahren wieder unseren bewährten Wach Plan. Zuerst schläft Doris 4 Stunden, dann ich 3, dann Doris 3 und zuletzt ich noch 4 Stunden. Als ich nach meinen drei Stunden geweckt werde, können unmöglich schon drei Stunden um sein?!
Es geht weiter nach Osten, Richtung Gijón der Hauptstadt Asturiens. Um halb zwölf runden wir das vorgelagerte Cabo del Castro. Von da an dauert es noch zwei Stunden ehe wir die riesige Hafenmole von Gijón runden und in der Marina an einem zugewiesenen Platz festmachen.
Nach einem kurzen Snack, geht es nach dem Einchecken in die Altstadt. Auch hier gibt es unzählige Bodegas, die um diese Uhrzeit immer noch berstend voll sind. Schliesslich finden wir am Plaza del Instituto einen freien Tisch für einen kühlen Anlegetrunk. Das Bier bekommt mir aber extrem schlecht, nach einer Stunde habe ich einen Brummschädel, der mir bis am Abend erhalten bleibt. Um acht Uhr gehen wir frühzeitig in die Kojen, wir müssen noch ein paar Stunden Schlaf nachholen.

 

Mittwoch, 14. August 2019 – Gijón

Da wir nur altes Brot an Bord haben geht es zu Café und Croissants in die nahe Stadt. Die Bedienung ist noch mit Putzen beschäftigt und wenig erbaut über den frühen Besuch. Den zweiten Café geniessen wir im Valor mit genialem Wifi/Internet.
Jetzt ist wieder mal Blog schreiben angesagt, während Doris draussen die Planken schrubbt …. Das Holz im Cockpit muss noch fertig gereinigt werden, eine mühsame Arbeit, aber das Resultat kann sich sehen lassen. Das Holz der Sitzbänke, Tisch und Bodenrost dankt es mit beinahe Neuzustand!
In der Nacht werden wir durch lautes Knallen geweckt. Gijon beschenkt uns mit einem grandiosen Feuerwerk zu Ehren des morgigen Feiertags. Es ist wirklich genial, was da in den nächsten vierzig Minuten in den Himmel geschossen wird. Absolut spitzenmässig!

Donnerstag, 15. August 2019 – Gijón
Heute ist schönes Wetter, wir geniessen den Hafenalltag und den Sonnenuntergang.
Nach dem z’Morge geht es auf einen Bummel durch die Stadt. Wir laufen hoch zur alten Festung. Leider ist alles mit Graffiti vollgeschmiert und dient heute hauptsächlich als Skateboard Park. Bei der Skulputur Elogio del Orizonte haben wir einen schönen Überblick über die Bucht und die anliegende Stadt. Durch die Altstadt geht es hinunter an den Strand. Es herrscht ziemlich Betrieb, der Feiertag lockt Unzählige an den Strand uns ins Wasser. Wir begnügen uns mit einem Shandy in der nahen Bar und geniessen den Rummel von weitem. ES hat viele Grünflächen in der Stadt, schöne Parkanlagen und viele Cafés an der Seite. Im Café Dindura müssen wir unseren Durst zum zweiten Mal löschen. Dazu bekommen wir eine kleine Portion Thon Salat offeriert. Frisch gestärkt geht es wieder durch die Fussgängerzone in Richtung Marina. Auch hier scheint ganz Gijón auf den Beinen zu sein. Jung und Alt trifft sich zum Familienplausch.

 

Freitag, 16. August 2019 – Gijón

Das z’Morge gibt es heute im Valor mit Café und Croissants, dazu ein optimales Wifi/Internet. Anschliessend geht es zum Einkauf in die nahe Markthalle.

 

Samstag, 17. August 2019 – Gijón

 

Wir geniessen den Bordalltag

 

Sonntag, 18. August 2019 – Gijón

 

Heute ist es regnerisch kühl, wir verbringen den Tag an Bord mit Lesen und einigen NCIS Folgen.

 

Montag, 19. August 2019 – Gijón

 Ein letztes Frühstück im Café Valor, nochmals einiges an Frischewaren kaufen, auschecken und um 11.00 verlassen wir die Marina von Gijón.

Der Himmel ist verhangene und anstelle der vorausgesagten 6-8 Knoten Wind bläst es uns unfreundlich forsch auf die Nase. Dazu eine unangenehme Dünung von der Seite. Höchste Zeit um schnellstens wieder See Beine zu bekommen.
Die Küste erinnert uns mehr an Schottland, vor allem der grünen Vegetation wegen. Leider ist alles sehr Wolken verhangenen und in den weiter entfernten Bergen regnet es kräftig. Wir entkommen dem Regen mit einigen Streifschüssen.
Das Schlafen in der Bug Koje gerät zu einer unbequemen Berg- und Talfahrt, unterbrochen mit einigen heftigen Rumplern, wenn die Santjana plötzlich in ein Wellental kracht. Die zweit Runde Schlaf verbringen wir auf dem Salon Boden, dort ist es noch am ruhigsten.
Ziemlich unausgeschlafen kommen wir am Dienstagmorgen gegen acht Uhr vor den Hafen Bilbao. Draussen weht es immer noch recht zügig und es steht immer noch eine markante Dünung. Das Ganze beruhigt sich dann aber sehr stark und als wir dann an der Tanke der Marina Gexto festmachen ist es beinahe windstill.
Nach dem Einchecken und festmachen an unserem Liegeplatz gehen wir schnell die Beine vertreten einmal durch die Marina und dann ins Skippers zu Café und Tortilla. Irgendwie schaffen wir es mit einigen Folgen Stargate bis 20.30 wach zu bleiben. Dann fallen wir in unsere Kojen um Schlaf nach zu holen.

 

Mittwoch, 21. August 2019 – Gexto

Mit Spiegeleiern aus der Bordküche gestärkt mach wir uns auf den Weg entlang der Strandpromenade. Es geht vorbei an riesigen Strandvillen, die hier Anfangs des 20 Jh. erbaut wurden. Die Architektur wirkt eher Englisch als Spanisch, ein Herr Smith hat die meisten Häuser an der Waterfront entworfen.
Mit der örtlichen Schwebefähre gelangen wir ans andere Ufer. Die Schwebefähre wurde Ende des 19 Jh. durch Alberto Palacio und Ferdinand Arnodin, Schülern von Gustave Eiffel entworfen. 1937 wurde das Bauwerk im spanischen Bürgerkrieg teilweise zerstört und einige Jahre später wieder-aufgebaut. Die Fahrt kostet uns 45 Cents und dauert eine knappe Minute, es werden Fussgänger und Fahrzeuge in der Schwebeplattform über den Fluss nach Portugalette transportiert.

 

Donnerstag, 22. August 2019 – Ausflug nach Bilbao

Mit der metrobilbao geht es ca. 25 Minuten von Gexto zur Station San Mames in Bilbao. Zwei lange Rolltreppen führen uns wieder an die Oberfläche und spucken uns vor einer Riesen Baustelle wieder aus. Wir machen uns auf in Richtung Altstadt und zuerst in Richtung Café. Es dauert allerdings recht lange bis wir ein passendes Café erspähen. Die feinen Bocadillos machen aber den langen Weg wieder wett. Unterwegs kommen wir an einer riesigen, goldenen Jesusstatue vorbei, dem Monumento al Sagrado Corazon de Jesus.
Offensichtlich findet in Bilbao die Semana Grande statt, es hat unzählige Stände, überall ist man bemüht Bierfässer heranzuschaffen und die Kühlschränke aufzufüllen. Alles ist mit Lieferfahrzeugen verstellt. Wir steigen steile Treppen zur Basilika hinauf, oben angekommen finden wir aber nur das Fussballstadion und ein weiterer Rummelplatz. Also steigen wir die Treppen wieder hinunter zur Plaza Miguel Unamuno.
Beim Umsehen finden wir ein Restaurant mit freien Tischen, mit einigen aufgestapelten Stühlen. Erst als wir dann im gegenüberliegenden Resto doch noch einen freien Tisch finden, sehen wir, dass der andere Wirt seine Stühle zusammenstapelt und sein Resto schliesst. Der hätte sich gewundert, wenn wir seine Stühle wieder auseinandergenommen hätten und uns an einen freien Tisch gesetzt hätten. Auf der Gasse vor der Plaza stellt sich mittlerweile ein Umzug bereit. Acht riesige Puppen, vier Frauen und vier Männer werden jeweils von einem Träger geschultert und unter Begleitung von Trommlern und Flötenspielern durch die Gassen getragen
Mittlerweile ist vermutlich ganz Bilbao auf den Beinen und auf dem Weg zu den Futtertrögen des Semana Grande.
Am frühen Nachmittag machen wir uns auf den Rückweg entlang dem Quai am Fluss Nervion. Dieser Weg führt uns auch noch am Guggenheim Museum vorbei, das wegen seiner besonderen, modernen Architektur einer der Hauptattraktionen der Stadt ist.  
Durch den schönen Park Casilda Itirrizar geht es wieder retour in Richtung metrobilbao, die uns dann wieder nach Getxo zur Santjana bringt.

 

Freitag, 23. August 2019 – Gexto

 

Bummel entlang dem Strand in Richtung Algorta, einer kleineren Stadt die über dem Meer auf der Klippe liegt. Der Strand ist schon gut besucht und es ist erst Freitag. Das grosse Shandy am Strand schmeckt trotz des touristischen Preises sehr gut.

 

Samstag, 24. August 2019 – Gexto

 

Z’Morge gibt es wieder einmal auswärts in einer Cafébar am Fuss der Biskaya Brücke, der Schwebefähre in Gexto. Dann geht es weiter zum Einkaufen, wir benötigen wieder einmal Trinkwasser, denn unser Vorrat geht allmählich zur Neige. Zum Glück können wir das Meiste in unseren Einkaufswagen verstauen, die gute halbe Stunde Weg zurück zum Boot, währen dann doch etwas anhänglich gewesen.
Zum z’Abig gibt es mit Reissalat gefüllte Tomaten, leider müssen wir im Salon essen, draussen hat es zugezogen, es windet auch kräftig. Dabei waren für heute strahlendes Wetter und 34 Grad vorhergesagt. Wetterfrösche!

 

Sonntag, 25. August 2019 – Gexto

Es ist immer noch trübe grau draussen, aber recht warm. Ich mühe mich noch mit dem restlichen Blog ab, nachdem der Upload gestern soso lala funktioniert hat

Für die morgige Weiterfahrt nach La Rochelle muss noch Wasser getankt werden und Doris muss sich noch an der Sprayhood nützlich machen - sprich nähen.