Dienstag, 4. 7. 2017, Blanes – Cap d’Agde

Das Wetter sieht heute gut aus für die Strecke nach Cap d’Agde, auch am Cap Creus, dem neuralgischen Punkt auf der Route, sieht es ruhig aus. Es geht entlang einer abwechslungsreichen Landschaft, die hin und wieder durch Betonburgen wie Loretta da Mar, Palamos etc. unterbrochen werden.
Es ist geniales Segelwetter, eine leichte Brise aus Südost schiebt uns zügig nach Norden. Der Wind dreht nach Osten und legt zu, am Abend haben wir schon 5 BF. Wir sind zu schnell unterwegs, ursprünglich wären wir um ca. 7.00 Uhr in Cap d’Agde angekommen. Jetzt sieht es aber eher nach 02.00 mitten in der Nacht aus. Der Mond scheint zwar recht hell, aber dennoch entschliessen wir uns 4-5 Stunden auf offener See zu warten, um dann erst bei Tageslicht einzulaufen. Das sind recht mühsame Stunden, der drehende Wind hat eine unruhige See entstehen lassen, die uns arg durchschüttelt. Mit Schlafen in der Bugkoje ist erst mal nichts, immer wieder werde ich von der Welle von der Matratze abgehoben. Nach einiger Zeit verzeihe ich mich auf den Salonboden, dem tiefsten Punkt im Boot. Dort ist es zwar etwas ruhiger, aber schlafen kann ich dennoch nicht. Dafür ist mir von der Schüttelei ziemlich übel geworden, gut haben wir etwas dagegen in der Bordapotheke. Nach einigen Ehrenrunden fahren wir dann endlich am Fort Brescou in den Vorhafen von Cap d’Agde ein und setzen die üblichen Fender und Trossen. Im ersten Anlauf versuchen wir an der Mole bei der Capitainerie anzulegen. Leider ist der Wind zu stark und wir stoppen zwei Meter neben dem Steg ab. Der zweite Anlauf gilt dem benachbarten Steg, auch hier vertreibt uns der Wind. Im dritten Anlauf gelingt uns aber eine saubere Landung ganz ohne Ecken und Kanten. Super, jetzt erst mal neunzig Minuten Schlaf. Dann auf der Capitainerie anmelden und dann eine Dusche. Die Luft der letzten Nacht war arg feucht, alles ist klebrig und heute Morgen herrscht dicker Nebel. Trotz Radar wäre das sehr mühsam geworden unter diesen Bedingungen anzulegen. Der Wind hat ebenfalls nicht nachgelassen. Die ganze Szenerie wirkt eher wie Herbst denn Sommer und wir fühlen uns stark an die kühl-kalten Tage im Winter und Vorfrühling in der Bretagne erinnert.
Nach der Dusche erst nochmals 4 Stunden schlafen. Dann geht es ins Städtchen von Cap d’Agde. Letztes Jahr haben wir es uns ausgemalt, wie es wohl sein, wenn wir hier auf dem eigenen Boot einlaufen. Letztes Jahr haben wir unser erstes Boot, dass wir via Internet gefunden haben in Augenschein genommen. Bilder von der Fahrt ins Rhonedelta nach Port Saint Louis und der ersten Bootsbesichtigung tauchen vor unseren Augen auf. Trotz eines sehr genialen Innenausbaus von Salon und Kojen haben wir uns damals dagegen entschieden und sind mit unserer Santjana immer noch glücklich und mehr als zufrieden. Am Abend geniessen wir an Bord eine feine Quiche Loraine, die wir unterwegs in der l’Èpicerie du Port erstanden haben. Dann geht es nochmals früh in die Federn für einen langen Schlaf, den wir beide noch dringend nötig haben.

 Donnerstag, 6. 7. 2017, Cap d’Agde

 

Wir sind gerade am Vorbereiten unseres Frühstückes, klopft es an der Bordwand, der französische Zoll bittet an Bord kommen zu dürfen für eine Kontrolle. Nach zwanzig Minuten Kontrolle der Papiere und beantworten zahlreicher Fragen seitens des Chefs, verlassen uns die beiden Beamten wieder und legen wenige Minuten später mit ihrem Zollkreuzer ab. Nur gut, hat Doris die Eier noch nicht in die Pfanne gehauen, die Spiegeleier wären entweder schwarz oder wieder kalt gewesen. Dann geht es in den Ship chandler, unsere Bestellung ist eingetroffen. Unter anderem bekommt die Santjana endlich ihren Spibaum, de es uns besser ermöglicht bei leichtem Wind vorwärts zu kommen. Allerdings war bisher auch im Mittelmeer gar nichts von «schwachwindig» zu spüren, ganz im Gegenteil. Wo denn unser Auto stehen würde, werden wir von der Verkäuferin gefragt. «Wir haben gar kein Auto» antworten wir und werden durch den Spruch an die Kaffeewertung vor einigen Jahren erinnert. Oh, das sei gar kein Problem, einer ihrer Angestellten würden uns samt Spibaum und den anderen Taschen zum Liegeplatz fahren. Navicap USHIP – vielen herzlichen Dank für den SUPER Service!
Mittlerweile hängt der Spibaum am Mast und wartet auf seinen ersten Einsatz, der Rest des Materials ist ebenfalls verstaut. Am späteren Nachmittag geniessen wir noch etwas die Hafenpromenade und lassen uns eine Gallette mit Coques Saint Jacques schmecken. Sie schmecken beinahe ebenso gut, wie damals in der Bretagne. Jetzt sitze ich im kühlen Cockpit unter dem aufgespannten Bimini und schreibe an unserem Blog. Nachher versuchen wir den Unterliekstrecker zu ersetzen, die momentan eingezogene Leine sieht etwas mitgenommen und abgenutzt aus. Bevor wir auch die Reffleinen auswechseln, beginnen wir mit dem Unterliekstrecker mal mit etwas Einfacherem.

6.7. – 20.7.2017 Cap d’Agde

 

Bilanz von zwei Wochen Cap d’Agde

 

-       - Meistens schönes Wetter, heiss, bis auf die letzten paar Tage, die windig und kühl waren

 

-       - Einige tolle Landemanöver gesehen, die Krönung war aber der Franzose der nachts um elf Uhr unter Autopilot mit vollem Speed in unseren Steg donnerte. Der Steg schwamm anschliessend nicht mehr so gut und musste durch die Capitainerie am nächsten Tag repariert werden…

 

-      -  Tolle Ausflüge an den Strand, leider war die Wassertemperatur noch etwas verbesserungswürdig

 

-      -  Drei Reffleinen ersetzt, das Reffen geht deutlich leichter vonstatten, ebenso haben wir den Unterliekstrecker ausgetauscht

 

-       - Lackstellen am Rumpf ausgebessert, dh. geschliffen, grundiert und lackiert

 

-      -  Schalter der Druckwasserpumpe ausgetauscht, Wasser läuft wieder wie früher

 

-          Vorrat am Schiff ergänzt und viele Flaschen Mineralwasser an Bord geschleppt

Neben den Arbeiten hat es aber auch Spass gemacht, das gewöhnliche Touristenleben zu geniessen mit Ausgehen am Abend, Austern degoustieren, hin und wieder einen Pastis geniessen. Sogar ein bretonisches Lokal haben wir gefunden, indem es Gallettes gab, leider gab es die Coquilles Saint Jacques nicht.

 

20.7.2017 Cap d’Agde – Fornells (Menorca)

Heute Morgen am Donnerstag 20. Juli 2017 ein letztes Mal Brot einkaufen, Frischwaren, den Liegeplatz bezahlen und um 10.30 stechen wir in See in Richtung Balearen. Unterwegs sehen wir nicht allzu weit weg von uns eine dicke schwarze Wolke unter der es heftig blitzt. Wir lassen der Wolke den Vortritt, damit diese sich ostwärts verziehen kann. Der heftige Ostwind der letzten paar Tage hat einige unangenehme Restdünung zurückgelassen, wir müssen erst wieder unsere Seebeine aktivieren nach dem langen Landurlaub ….
Am Freitagmorgen wird die Dünung sogar noch stärker, irgendwie scheine die Wellen aus drei verschiedenen Richtungen zusammenzusammenzulaufen, mal sich gegenseitig auslöschend, mal um einen richtigen Wellenberg entstehen zu lassen. Die Bewölkung nimmt immer mehr zu, die Sicht wird schlechter, irgendwie sieht es wieder sehr nach Gewitter aus. Menorca sehen wir erst spät, als wir ca. 10 sm vor der Küste entlangfahren. Das Cabo Cavalleria können wir schon ausmachen, dahinter geht es dann in die nicht allzu weite Einfahrt in die Bucht von Fornells. Nach der holprigen Schaukelei der letzten zwei Tage ist es hier angenehm ruhig. Wir finden einen ersten Ankerplatz tief drinnen in der Bucht und lassen den Anker in ca. 5m Wassertiefe fallen.
Zuerst einen Sprung ins kühle Nass, wie geil ist das denn?! Dann gibt es den obligaten Ankertrunk und mal wieder etwas zu Essen. Wegen der Schaukelei der letzten beiden Tage hatten wir beide wenig Lust auf Essen. Den Landgang verschieben wir auf später, wir geniessen die Ruhe und die Abendstimmung. Dann geht es ziemlich früh in die Federn, es gibt noch einiges an Schlaf nachzuholen.

Samstag, 22.7.2017 Fornells

Aufstehen, Sprung ins Wasser (warm!) und ums Boots schwimmen, dann das Salzwasser abspülen und anschliessend im Cockpit Frühstück, beinahe wie Ferien!
Wir setzen noch eine bessere Ankerkralle, damit wir ruhiger liegen vor Anker. Wir pumpen unser Dinghi auf, schliesslich wollen wir auch mal noch an Land uns in Fornells etwas umsehen. Seit unserem letzten Besuch vor ca. 15 Jahren ist hier einiges passiert. Aus einem verschlafenen Fischerdorf mit einigen Aussteigern ist in der Zwischenzeit ein richtiger Ferienort geworden, das Dorf ist stark gewachsen, es gibt viele neue Ferienbungalows und Villen. Aber alles noch geruhsam und mit dem alten Charme. Der Aussenborder für’s Dinghi lässt sich etwas bitten, kein Wunder nach der zweimonatigen Betriebspause, in der er nicht benötigt wurde. Aber nach einigen paar dutzend Anreissversuchen und spielen mit Choke und Gas gibt er ein freudiges Knattern von sich.
Der Wind bläst allerdings grad etwas gar heftig, so verschieben wir den Landgang auf Morgen und wenden uns noch etwas den Malarbeiten zu. Nach einiger Zeit leuchtet der Boden unter der Steuersäule in hellblau, während die anderen Lackstellen von Doris weiss gestrichen worden sind. Nach dieser Arbeit tut es gut sich wieder durch einen Köpfler ins Meer abkühlen zu können. Wir geniessen das grosse Pool um unser Boot sehr, was haben wir das vermisst während all den Hafentagen. Auch geniessen wir nach dem Trubel von Cab d’Agde die Ruhe auf unserem Boot.

Sonntag, 23.7.2017 - Fornells

 

Nach dem Morgenschwumm ums Boot und anschliessendem frühstücken geht es mit dem Dinghi an Land. In Fornells findet dieses Wochenende die Fiesta Sant Antoni statt, offenbar DAS Ereignis des Jahres in Fornells. Auf dem Dorfplatz reiten jeweils zwei Reiter auf minorquinischen Pferden vor die Tribüne, grüssen dort und reiten dann im Platz umher, um dann immer wieder die Pferde auf die Hinterbeine steigen zu lassen. Dazu spielt die Dorfmusik immer wieder dasselbe Stück. Nach einigen Minuten werden die Reiter durch die beiden nächsten Teilnehmer abgelöst und das Ganze wiederholt sich. Sehr schön anzusehen, insbesondere auch die sehr schön geschmückten Pferde, überaus schöne Tiere mit schwarzem Fell und schwarzer Mähne.
Nach einiger Zeit entfliehen wir dem Trubel wieder und tuckern mit unserer Snoopy zurück zur Santjana, die vor Anker auf uns wartet. Heute ist der Himmel bedeckt und trotzdem ist es arg schwül. Also ab ins Wasser!
Um 10 Uhr nachts knallt es dreimal bei der Hafeneinfahrt, dann steigen bunte Lichter in den Nachthimmel. Fornells bereitet uns ein absolut tolles Spektakel mit einem wunder schönen Feuerwerk. Es sieht absolut genial aus, mit den vom Feuerwerk beleuchteten Klippen im Hintergrund. Nach ca 20 Minuten kehrt wieder Ruhe ein und die Rauchschwaden werden vom Wind weggetragen.

 

Montag, 24.7.2017 - Fornells

 

Heute ist richtig Wind angesagt. Zuerst bläst es aus stark aus Südosten, die Bucht überzieht sich mit Wellen mit Schaumkronen, mit Dinghi an Land ist heute eine recht spritzige Sache. Wir verbringen den restlichen Tag an Bord. Abends gegen acht Uhr dreht der Wind dann plötzlich auf Nordosten und hinter uns kommt das Boden immer näher. Erst als wir sehen, dass auf diesem Boot die Insassen lange Hälse machen und zu uns rüberblicken, wird uns klar das unser Anker nicht mehr hält und wir auf Drift gegangen sind. Dann geht alles sehr schnell. Motoranlassen, Plotter starten, Kleider anziehen alles zusammen gleichzeitig. Wir holen den Anker hoch und drehen ein paar Kreise um etwas weiter weg wieder zu ankern. Die Welt ist wieder in Ordnung, wir geniessen unser Abendessen und den Sonnenuntergang. Der Wind legt aber noch weiter zu, mittlerweile steht er bei ca. 6Bf mit Böen bis 8Bf. Die Wellen tragen jetzt alle Schaumkronen. Ich bleibe wach, da mir die Sache nicht so ganz geheuer ist. Immer wieder werfe ich einen Blick auf den Bildschirm des Plotters, wo die Spur unseres Bootes beim hin und her schwojen aufgezeichnet wird.

 

Samstag, 29.7.2017, Fornells – Mahon

 

Um 07.00 rappelt der Wecker, bzw. werden wir durch unser Handy geweckt. Während Doris das z’Morgen vorbereitet, lenze ich unser Dinghi, wo sich einiges an Wasser angesammelt hat. Dann geht es mit dem Dinghi an Land, der Bus nach Mahon oder Mao wie es hier genannt wird, geht um 20 vor Neun. Zuerst geht es zur Cala Tirant, einer sehr schönen Feriensiedlung, Hut ab vor den Architekten, die wirklich eine sehr schöne Anlage konzipiert haben. Was man da sonst so alles an hässlichen Betonklötzen zu sehen bekommt am Mittelmeer! Dann geht es weiter zum Campo del Golf, wo bereits oder immer noch kräftig nach Bällen geschlagen wird. Hier füllt sich der zuvor fast leere Bus aber beinahe bis zum letzten Platz. Gut hat dieser auch eine Klimaanlage, die während der Fahrt für angenehme Temperaturen sorgt. Die Fahrt endet pünktlich nach einer Stunde im Busbahnhof von Mao. Gemäss der Überlieferung soll der Maréchal Richelieu anlässlich der Eroberung von Mao eine Sauce kreiert haben, die dann später als Mahonaise bekannt wurde, heute bekannt als Mayonnaise. Wir gehen in Richtung Altstadt, an der Placa de s’Esplanada neben uns gibt es grad einen Markt, der das Interesse von Doris geweckt hat. Der Kaffee tut richtig gut und stärkt für das anschliessende Stöbern durch den Markt. Nach einer Weile geht es weiter durch die Altstadt in Richtung Meer. In der Zwischenzeit ist es bereits arg warm und durstiges Wetter. Bei der Tapasbar an der Placa la Miranda gibt es erst einmal ein kühles Blondes. Dann geht es hinunter ans Quai, wo die stolzen Megayachten an der Sonne schmorend auf ihre Besitzer warten. Der ganze Quai ist sehr touristisch, wir nehmen einen Augenschein bei der Tankstelle, da wir nächstens mal wieder die Tanks der Santjana auffüllen müssen. Den Leim um unser Dinghi zu reparieren finden wir in Pedro’s Bootsshop. Da uns der Quai etwas zu touristisch ist, um hier etwas für’s Mittagessen zu finden, geht es due gefühlten zweihundert Treppenstufen wieder hoch in die Altstadt. Wir finden schliesslich eine passende Tapasbar. Hier passt es uns schon besser, wenn es auch keinen weiss gedeckten Tisch gibt, aber hier sind wir mitten in Einheimischen und Touristen, die ebenso durch die Strasse flanieren. Der Tag vergeht wie im Flug, schon wieder geht es in Richtung Busstation. Die letzte halbe Stunde des Wartens vertreiben wir uns im Park bei den Tauben, offensichtlich haben die Taubengockel durch die hohen Temperaturen ein gesteigertes Paarungsverhalten. Immer wieder drehen sie vor der Auserwählten ihre Kreise im Sand, nur um dann immer wieder eine kalte Schulter der Damendame zu bekommen. Wahrlich frustrierend ein Taubengockel zu sein!
Unsere Santjana und unser Dinghi warten getreulich just an dem Ort, wo wir beide heute Morgen zurückgelassen haben. Allerdings ist das Dinghi etwas nässer und muss erst wieder gelenzt werden.
Vorher geniessen wir aber noch ein Bier im Restaurant La Palma, um dem Treiben hier noch etwas zuzusehen. Es ist sehr unterhaltsam zu sehen, wer hier grad ankommt und die Modeschau, die vorbeischaukelt ist absolut sehenswert.
Auf der Santjana angelangt, wird der Aussenborder versorgt und das Dinghi trockengelegt du für die morgige Reparatur vorbereitet. Dann noch einen letzten Sprung ins Wasser, ein Köpfler – Autsch  - es brennt wie Feuer an Rücken und Bauch. Obwohl ich vorher mich umgeschaut habe, bin ich anscheinend in ein paar Quallen geraten. Der Rücken brennt der Bauch ebenso, etwas Essig schafft Linderung. Mist, bisher hatte es doch noch nie Quallen in dieser Bucht?! Wohl das Resultat der andauernden Überfischung der Meere und der allgemeinen Klimaerwärmung, das Wasser hier ist schon recht warm.
Dann ist es beinahe schon wieder Zeit das Ankerlicht zu setzen und die Kabinenlichter zu löschen. Vorher geniessen wir allerdings noch die Stille des Abends im Cockpit.

 

Samstag, 30.7.2017 Fornells

 

Nach der gestrigen Begegnung der feurigen Art mit den Quallen lasse ich das morgendliche Schwimmen ums Boot mal beiseite. Es brennt immer noch tüchtig an Rücken und Bauch ….
Ansonsten geniessen wir einfach nochmals die Bucht und am Abend Fornells mit einem feinen Nachtessen im La Palma.

  

Sonntag, 31.7.2017 Fornells – Alcudia

Frühstücken, dann geht es Ankerauf und wir verlassen die Bucht von Fornells wieder, schön war es, aber es wird Zeit weiter zu ziehen. Vorbei an Cabo Cavalleria und Cabo Nati, dem Nordwestlichsten Zipfel von Menorca. Der Wind legt ordentlich nach und wir geniessen eine tolle Überfahrt unter Segeln zwischen Menorca und Mallorca. In der Nähe von Mallorca sollte der Wind gemäss Vorhersage eigentlich recht schwach sein, aber denkste, im Gegenteil. Vor der Marina Alcudia bläst es mit 20 Knoten. Wir verzichten daher auf den Besuch der Tankstelle, wir werden das am nächsten Morgen nachholen und verziehen uns in Richtung Reede, um zu ankern. Wir nehmen uns noch ein weiteres Mal unser Dinghi vor, um den Riss zu leimen, er sich erneut an einer anderen Stelle zwischen Schwimmkörper und Boden gebildet hat. Gemäss Beschreibung soll der Leim auch unter Wasser kleben. Im vollen Vertrauen auf die beschriebenen Eigenschaften und des bezahlten Preises für die 10ml Leim geben wir unser Bestes. Wir hoffen, dass die nassen Füsse im Dinghi von nun an der Vergangenheit angehören werden.